Tragehilfen 13 Antworten auf 13 Fragen

Wie lange am Tag kann man ein Baby in den Baby-Tragehilfen tragen?

Ein Baby in den Tragehilfen zu tragen, ist nicht nur sehr vorteilhaft für Mutter und Vater, sondern auch für das Kind. Es sollte jedoch beachtet werden, dass Babys nicht den ganzen Tag in den Tragehilfen ausharren sollten, das sie ebenso die Möglichkeit erhalten sollten, sich richtig strecken zu können oder gar die Position zu verändern. Bei Neugeborenen ist das Tragen in den  Tragehilfen nicht allzu schwierig. Aufgrund des geringen Gewichts der Kinder ist es möglich, durchaus mehrere Stunden mit dem Baby spazieren zu gehen oder gar die Einkäufe zu erledigen. Allerdings sollte das Baby nach ca. zwei bis drei Stunden aus der Trage genommen werden, beziehungsweise dann, wenn es gerne gefüttert werden möchte. Darüber hinaus ist zu beachten, dass schwerere Kinder ab ca. acht Kilogramm nicht länger als zwei Stunden am Stück in der Trage zu tragen sind. Das Gewicht würde ansonsten den Eltern zu sehr auf den Rücken schlagen und könnte gar Schmerzen verursachen. Das Einlegen mehrerer Pausen wäre notwendig, um bei schwereren Kindern den Rücken zu entlasten und sicherzustellen, dass sich auch das Kind wohlfühlt.

Was unter den Tragehilfen anziehen?

Unter den Tragehilfen sollten am besten bequeme Kleidungsstücke angezogen werden. Grundsätzlich kann jede Mutter und auch jeder Vater selbst entscheiden, welches Kleidungsstück sie unter den Tragehilfen tragen möchten. Am sinnvollsten sind jedoch Baumwoll-Shirts oder Pullover. Diese sind nicht nur luftdurchlässig, sondern lassen den oder die Trägerin nicht zu sehr schwitzen. Vor allem in den Sommermonaten ist sich luftig zu kleiden, um aufgrund des Körperkontakts mit dem Kind nicht zu sehr ins Schwitzen zu geraten. Legere Kleidung ist Blusen und Hemden für Männer vorzuziehen. Schließlich kann es je nach Trageposition vorkommen, dass das Baby oder Kleinkind seinen Kopf an die Brust der Mutter oder des Vaters legt. Sind hier Knöpfe, Pailletten oder sonstige Bestickungen vorhanden, kann sich das Baby durchaus verletzen. Wenn das Baby in Sitzposition getragen werden möchte, können je nach Anlass jedoch auch ein wenig formalere Kleidungsstücke getragen werden. Dagegen spricht grundsätzlich gar nichts. Jedoch ist zu beachten, dass Kinder unter einem Jahr gerne spucken und die Kleidung entsprechend in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Sind kleinere Kinder ab einem Monat in Sitzposition mit Blick zum Träger platziert worden, kann am besten ein Spucktuch zwischen Baby und Träger platziert werden, um die eigene Kleidung nicht bei besonderen Unternehmungen zu ruinieren.

Was unter den Tragehilfen im Winter anziehen?

Wenn Eltern ihre Babys gerne im Winter in den Tragehilfen tragen möchten, um mehr Flexibilität im Alltag zu haben, ist das eine sehr gute Entscheidung. Jedoch sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die richtige Kleidung für Mama oder Papa genutzt wird, damit weder die Eltern noch die Babys frieren müssen. Grundsätzlich gilt die Regel, dass Babys, besonders wenn sie noch sehr klein sind und die Geburt nur wenige Wochen zurückliegt, am besten unter der Jacke getragen werden sollen. Babys fühlen sich besonders wohl, wenn sie unter der kuscheligen Jacke der Eltern getragen werden und besonders engen Körperkontakt verspüren. Natürlich sollten das Baby sowie die Eltern im Zwiebelprinzip gekleidet werden. Das bedeutet, dass mehrere Schichten Kleidung angezogen werden, die je nach Bedarf abgelegt werden können. Die einzelnen Schichten sollten nicht zu dick sein, da sie ansonsten zu viel Wärme bieten. Unter der Trage sollte ein Baumwollpullover mit einem T-Shirt getragen werden. An sehr kalten Wintertagen sind zwei Langarmshirts zu kombinieren, um eventuell je nach Bedarf eines ausziehen zu können. Somit sind die Eltern flexibel und können mit Schal und Mütze das Baby und sich vor der Kälte schützen.

Was unter den Tragehilfen im Sommer anziehen?

Nicht nur das Baby sollte im Sommer entsprechend luftig gekleidet werden. Ebenso sind die Eltern der Kinder mit leichten Kleidungstücken auszustatten. Schließlich ist es kein schönes Gefühl, sich in zu warmer Kleidung im Sommer mit dem Baby vor der Brust in der Sonne aufzuhalten. Schließlich würde sich das Baby unwohl fühlen und aus der Babytrage aussteigen wollen. Als Elternteil sollte auf jeden Fall aus ein T-Shirt geachtet werden, das aus Baumwolle besteht. Somit kann ein Kratzen am Körper verhindert werden. Am besten ist unter dem T-Shirt ein Baumwoll-Unterhemd zu tragen. Auf diesem Weg ist gesichert, dass zusätzlich Schweiß nicht direkt ins T-Shirt kommt und von dem Stoff aufgenommen wird.

Welche Tragehilfen bei Rückenschmerzen?

Rückenschmerzen haben viele Eltern. Dennoch möchten sie gerne ihren Nachwuchs im Tragetuch oder in der Babytrage mit sich durch den Alltag tragen können. Auch Zuhause nutzen viele Mütter die Babytrage. Bei Rückenschmerzen ist grundsätzlich darauf zu achten, dass ein Tragetuch genutzt wird, das jedoch nur für Kinder bis zu ca. 5 oder 6 Kilogramm genutzt wird. Die Tücher von Manduca bieten sich sehr für Personen mit Rückenschmerzen an. Die breiten Tücher aus vorteilhaftem Stoff können sicherstellen, dass Babys vorteilhaft getragen werden können. Neugeborene sind in der Liegeposition festzubinden. Die Sitzposition ist auf keinen Fall bei älteren Kindern zu empfehlen, da durch die baumelnden Beine zusätzliches Gewicht auf die Eltern zukommt, das sie tragen müssen.

 

Ab wann darf und kann ein Baby in den Tragehilfen?

Die Tragehilfen können grundsätzlich direkt nach der Geburt für die Babys verwendet werden. Unterschiedliche Anbieter betonen zwar, dass die Tragen für Babys ab 3,5 Kilogramm geeignet sind. Dennoch können auch Kinder mit nur drei Kilogramm oder gar Frühchen in speziellen Tragetüchern getragen werden. Bei einem Tragetuch ist jedoch ist immer auf die Wickeltechnik zu achten. Die liegende Position ist für Kinder auszuwählen, die sich erst wenige Tage auf der Welt befinden. Oft ist es für Eltern am vorteilhaftesten, dass die Wiegeposition genutzt wird, um die eigenen Babys bis zum dritten Lebensmonat in dem Tuch mit sich zu tragen. Eine Babytrage wird ab einem Gewicht von fünf Kilogramm empfohlen. Somit sollte zuerst einige Wochen gewartet werden, bis es größer geworden ist, damit vor allem der Rückenbereich des Babys nicht unter seinem Gewicht leidet.

Ab wann Babytrage nach Kaiserschnitt?

Eine Kaiserschnittnarbe verheilt je nach Heilungsgeschwindigkeit bei Frauen unterschiedlich schnell. Oft sind mehrere Monate notwendig, bis die Narbe ausreichend verheilt ist und eine Babytrage mit Baby getragen werden kann. Es kann keine genaue Angabe zu dieser Fragestellung gegeben werden, da es sich immer auf den Heilungsprozess nach dem Kaiserschnitt bezieht, ob eine Babytrage einen Monat oder drei Monaten getragen werden kann. Natürlich darf auch bereits nach einem Monat nach dem Kaiserschnitt der Bauchbereich nicht zu sehr belastet werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass nicht zu lange das Baby zu Beginn in der Trage getragen wird.

Ab wann Babytrage nach vorne?

Die Babytrage kann bereits nach der Geburt vor der Brust beziehungsweise vor den Bauch gebunden werden. Babys sollten sowieso nach der Geburt am besten in der Liegeposition getragen werden, um den Rumpf nicht zu sehr zu belasten und um eine entspannende Position für die Kinder anzubieten. Aber auch ältere Kinder, die älter als ein halbes Jahr alt sind, können vorne getragen werden. Auf der Hüfte können sie im seitlichen Sitz gebunden werden. Somit ist gesichert, dass das Gewicht nicht zu sehr den Rücken belastet. Die meisten Eltern fühlen sich durchaus wohler, wenn das Baby sich am Bauchbereich befindet. Hierdurch ist nicht nur mehr Kontrolle für die Eltern vorhanden, sich um das Baby zu kümmern. Zusätzlich muss zugegeben werden, dass viele Babys sich durchaus wohler fühlen, wenn sie ihre Eltern sehen können.

Ab wann Babytrage auf dem Rücken?

Viele Hersteller von Babytragen bieten ihren Kunden an, das Baby bereits im gleichen Monat der Geburt auf den Rücken zu binden. Allerdings wird dazu geraten abzuwarten, bis das Baby seinen Kopf selbst halten kann. Somit kann es sich auf dem Rücken des Vaters oder der Mutter selbstständig umschauen und der Träger muss zusätzlich keine Angst haben, dass das Baby auf dem Rücken sich nicht wohlfühlt. Schließlich ist das Baby auf dem Rücken nicht leicht zu beruhigen, wenn es gerne wieder das Gesicht der Mutter oder des Vaters sehen möchte. Viele Eltern nutzen die Rückenposition erst nach dem ersten halben Lebensjahr. Es ist wichtig, erst zu Hause diese Position zu testen und zu schauen, ob sich das Baby darin wohlfühlt. Besonders sinnvoll ist die Babytrage für den Rücken bei längeren Spaziergängen. Die Babys, die um die sechs Monate alt sind, können wunderbar in der Trage auf dem Rücken die Aussicht genießen und zur gleichen Zeit wird sichergestellt, dass sich das Kind wohlfühlt. Je nach Alter und Persönlichkeit der Babys können auch schon drei Monate alte Babys auf den Rücken gesetzt werden, um das Gewicht der Kinder besser tragen zu können.

Welche Tragehilfen von Geburt an für Neugeborene?

Um die besten Tragehilfen zu finden, die ab der Geburt des Babys genutzt werden kann, sollten unterschiedliche Tragen von Anbietern verglichen werden. Der Test der besten fünf Babytragen hat ergeben, dass die Marsupi Babytrage für die Nutzung nach der Geburt geeignet ist. Die Trage kann nicht nur am Bauch, sondern auch am Rücken getragen werden. Sie ist geeignet für Kindern ab der Geburt bis zu 15 Kilogramm. Sie besteht zu 100 Prozent aus Baumwolle und weit ein Klettsystem auf, das keine Knoten oder Schnallen aufweist. Bei der Manduca Babytrage müssen ebenso gute Noten vergeben werden. Auch diese Trage ist vorne und hinten zu binden. Sie kann sogar bis zum Gewicht von 20 Kilogramm genutzt werden. Das Material ist eine Kombination aus 55 Prozent Hanf und 45 Prozent Bio-Baumwolle. Diese Trage weist ein Gurtsystem auf, das jedoch für Eltern sehr komfortabel ist. Zusätzlich ist die Ergobaby zu empfehlen, die aus Bio-Baumwolle besteht und bis zu 20 Kilogramm Kindergewicht genutzt werden kann.

Ergobaby Sport Tragehilfen

Welche Tragehilfen für Übergewichtige?

Übergewichtige möchten in der Regel kein Tragetuch nutzen, sondern eine Tragehilfe, die ein sicheres System aufweist. Unter anderem bietet sich die Babytrage Ergo Baby Carrier Sport an. Diese Trage ist zwar für Väter gedacht, bietet jedoch deutlich längere Gurte an, die für Übergewichtige sinnvoll sind. Manduca und Ergobaby bieten als Firmen zusätzlich Babytragen an, die verlängerte Gurte aufweisen. Diese können je nach Bedarf genutzt werden und bieten somit auch die perfekte Möglichkeit für übergewichtige Eltern an, ihre Babys ganz normal und komfortabel zu tragen.

Bis zu welchem Alter sollte man eine Babytrage nutzen?

Eine Babytrage ist in der Regel bis zu dem Gewicht und Alter der Kinder zu nutzen, wie man es selbst als Eltern verantworten kann. Zu schwere Kinder, die bereits über 10 Kilogramm wiegen, können viele Mütter nicht mehr im Bauchbereich tragen. Auch wenn die Babytragen stabil genug sind und das Gewicht aushalten, sollte ab einem Alter von ca. einem Jahr die Babytrage gemieden werden. Zumindest sind die Modelle zu vermeiden, die das Baby im vorderen Bereich tragen. Gerne können Kinder mit einem höheren Gewicht auf dem Rücken getragen werden. Es gibt besondere Kindertragen von Herstellern, die sogar für Wandertouren geeignet sind. Diese Tragen können durchaus bis zum 18. Lebensmonat genutzt werden, sofern sie für den Träger komfortabel sind und keine Rückenschmerzen verursachen.

Allgemeine Infos zur Tragehilfen

Eine Tragehilfe ist eine bequeme Möglichkeit, um sein Kind immer bei sich und trotzdem die Hände frei zu haben. Sie können den Kinderwagen ganz oder teilweise ersetzen. Denn mit einer Babytrage lassen sich manche Wege einfacher und flexibler zurücklegen, da kein sperriges Gefährt mitgeführt wird. Die Körpernähe trägt außerdem zu einer guten Eltern-Kind-Bindung bei, und viele Babys beruhigen sich in einer Trage besonders schnell und finden leicht in den Schlaf. Eine Trage kann nicht nur unterwegs, sondern auch zu Hause benutzt werden. Das An- und Ablegen funktioniert in der Regel schnell und unkompliziert, und die Trage ist leicht zusammenzulegen, wenn sie einmal nicht benutzt wird.

Viele Eltern schätzen eine komfortable Babytrage mit breitem, gepolsterten Schulter- und Bauchgurt, in die das Kind einfach hineingesetzt werden kann, ohne dass viel falsch gemacht werden kann. Qualitative Tragen, wie beispielsweise die Hoppediz Bondolino verfügen über ausreichend Sicherheit und Komfort, so dass nicht viel falsch gemacht werden kann. Deshalb sollte nicht zu sehr preisgünstigen Babytragen gegriffen werden, in denen das Kind ohne Rücksicht auf seinen sich noch entwickelnden Körper einfach nur „hängt“, und das auf zu schmalen, unbequemen Stegen. Im Gegensatz dazu wird in einem hochwertigen, ausgeklügelten Tragesystem die empfohlene Anhock-Spreiz-Position vom Baby ganz automatisch eingenommen, so dass von der orthopädischen Seite selbst bei sehr kleinen Säuglingen nichts zu befürchten ist.

Außerdem erhöht sich der Tragekomfort für die Eltern, da die Gurte nicht einschneiden oder den Rücken ermüden sollten. Daneben gibt es Unterschiede im Material, wobei Baumwolle wegen der Atmungsaktivität und leichten Waschbarkeit immer bevorzugt werden sollte. Unterschieden werden muss generell zwischen einer Babytrage, die sich nur für Babys eignet, und einer solchen Babytrage die bis ins Kleinkindalter mitwächst. Auch die möglichen Tragepositionen können variieren. Nicht zuletzt spielen auch Eigenschaften wie Schadstofffreiheit des verwendeten Materials und das Angebot verschiedener Designs für viele Eltern eine Rolle, denen die Hersteller immer mehr nachkommen wenn es um die Gestaltung einer neuen Babytrage geht.
Wer bereits sein neugeborenes Kind in einer Trage mit sich führen möchte, sollte darauf achten, ab welchem Gewicht das Produkt geeignet ist. Spezielle Einsätze für Neugeborene geben noch mehr Halt und Sicherheit, genauso wie eine zusätzliche Kopfstütze. Babys sollten generell auf dem Bauch und mit dem Gesicht zum Körper des Erwachsenen getragen werden, um vor zu vielen Reizen geschützt zu werden. Erst im fortgeschrittenen Alter, wenn das Kind aktiver wird und mehr von der Welt sehen möchte, kann die Rücken- bzw. Hüftposition eingenommen werden.

Was macht eine gute Tragehilfe aus?

Eine gute Tragehilfe ist ergonomisch so geformt, dass sich die Gewichtsbelastung für den Träger bzw. die Trägerin angenehm verteilt und der Rücken nicht unnötig belastet wird, egal in welcher Trageposition. Auch möglichst breite, gepolsterte Gurte sorgen für zusätzliche Bequemlichkeit. Ob eine Schnalle oder ein Klettsystem bevorzugt wird, ist Geschmackssache. Auf eine einfache Verstellbarkeit sollte jedoch geachtet werden, so dass die Babytrage ggf. von verschiedenen Personen benutzt werden kann. Auch die jeweilige Körpergröße und der Bauchumfang des/der Erwachsenen sollten berücksichtigt werden, damit nach dem Kauf alles gut passt und nichts einengt. Ach übrigens, es gibt natürlich auch Luxusbabytragen, die vor allem durch ein schönes Design punkten können. Eine davon ist beispielsweise die Bondolino Tragehilfe.

Bondolino Tragehilfen